Was?

Wir lancieren ein Zentralschweizer Online-Magazin für Kultur und Satire. Es heisst «Kultz» und geht 2021 online. Breiter Kulturbegriff, bissige Satire. Fachkompetenz. Humor. Selbstironie. Originalität. Kreativität. Kritik. Unabhängigkeit. Tiefe. (Inter-)Nationaler Kulturhorizont. In Text, Bild, Audio, Video. Grössenwahnsinn.
Wir betreiben Kulturjournalismus, der nicht an Tagesaktualitäten geknüpft ist. Unser Kulturbegriff umfasst gesellschaftliche Kultur, Videospiele, Populärkultur, Sparten- und Veranstaltungskultur, Kommerzkultur, politische Kultur, Tourismus, Gastronomie und Sport. Wir sagen, was wir denken. Ohne Filter, ohne Filz, ohne falsche Bescheidenheit. Wir stellen Widersprüche, Unrecht, Heuchelei, Ignoranz und Naivität bloss. Wir setzen auf Stimmen, die etwas zu sagen haben. Der Grad an Katzenbildern wird dabei möglichst tief gehalten. Möglichst tief ist nicht gleich null. Die Demokratie können wir so nicht retten. Aber die Zentralschweiz ein bisschen interessanter gestalten.

Wer?

Robyn Muffler, Thomas Bolli, Philipp Bucher, Anja Glover, Susanne Gmür, Jara Helmi, Sara Hensler, Kilian Küttel, Roman Gibel, Joel Michel, Philipp Seiler, Michael Soukup, Christine Weber, Heinrich Weingartner, Jonas Wydler, Ronnie Zumbühl. Das ist unsere Startformation. Es werden Menschen hinzukommen und Menschen abspringen. Plusminus 40 Sympathisantinnen und Sympathisanten. Natürlich stehen diese Menschen nicht hinter allem, was wir satirisch und/oder kulturjournalistisch verzapfen. Dafür verantwortlich zeichnet stets die Autorin, der Autor oder die Redaktion.

Wie?

Wir sind under construction: Kultz hat kein Corporate Design, die Finanzierung ist nicht hundertprozentig gesichert und die Brainstorming-Phase noch nicht abgeschlossen. Eine Idee ist wie ein Baby. Die Geburt ist Prophezeiung, Epiphanie, Wunder – danach schreiben die Eltern einen Businessplan, Lehrerinnen machen Machbarkeitsstudien und im Erwachsenenalter landet das Baby je nach Erfolgsgrad seiner Sozialisierung auf dem weichen oder harten Boden der Tatsachen. Kultz ist unser Baby. Wir ziehen es gerade gross. Erwachsen wird es bald genug.

Wo?

Wir machen kein Büro auf. Vorerst entsteht Kultz in Cafés, öffentlichen Aufenthaltsorten und im Internet.

Wann?

Wir gehen 2021 online. Erste Inhalte folgen via Kultz-Brief.

Weshalb?

Weil uns im Zentralschweizer Journalismus diejenigen Dinge fehlen, die oben unter der «Was?»-Frage aufgezählt wurden.

Wieviel?

Kultz ist frei zugänglich. Wir verkaufen keine News, Demokratie-Rettungsgefühle oder Abonnemente. Wenn Du Dich mit unserem Vorhaben identifizierst, kannst Du Kultz-Member werden. Eine Mitgliedschaft kostet 50 Franken pro Jahr. 50 Franken sind zehn Stangen Bier, drei Kinotickets, der Mindestbetrag einer politischen Parteimitgliedschaft oder eine Taxifahrt von Dallenwil nach Beckenried. Dafür erhältst Du: Ein Online-Magazin mit Charakter, Charme, Ecken und Kanten.