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Das Bett ist die naheliegendste, aber nicht die einzige Möglichkeit für ein Nickerchen. (Fotos: Unsplash)

Schlaf ist in der Schweiz nach 6 Uhr morgens und vor 22 Uhr abends verboten. Wer die Augen bei Tag in der Öffentlichkeit zu lange schliesst oder im Büro auffallend oft Gähnlaute von sich gibt, steht innert kurzer Zeit unter polizeilicher Beobachtung. Gewitzte Schlafkriminelle nutzen deshalb folgende fünf Gelegenheiten, um sich am Gesetz vorbeizuschlafen:

5. Platz: Kunstperformances

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Unverständlich, aber schlaffördernd: Performances.

Es gibt sinnvolle Betätigungen und dann gibt es Performancekunst. Wer nichts zu sagen hat, packt das in eine möglichst kryptische Darbietung, bei der aus unerfindlichen Gründen zwei nackte Pantomiminnen Hundefutter auf dem Boden verteilen, währenddem mit einem Beamer philosophische Begriffe auf eine an der Wand befestigte Kuhhaut projiziert werden. Weil Performances meist im Dunkeln und vor leeren Rängen aufgeführt werden, kann man sich unbemerkt auf mehrere Stühle hinlegen. Pro-Tipp: Wirst du beim Einnicken ertappt, weise dich als Teil der Performance aus – das funktioniert immer.

4. Platz: Sitzungen

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Produktivitätskiller, aber besser als jede Schlaftablette: Sitzungen.

Sitzungen sind Zeitfenster, in denen die Arbeit, die eigentlich getan werden müsste, noch etwas herausgezögert wird. Eine Faustregel bei Sitzungen: Diejenigen Beteiligten, die am meisten reden, haben am wenigsten zu sagen. Wenn du also still und mit geschlossenen Augen auf deinem Stuhl sitzt und nichts sagst, interpretieren deine Vorgesetzten deine Stille als konstruktive Kritik und werden dich im Nu befördern. Und das ist grossartig: Dann kannst du nämlich selber Sitzungen einberufen und weiterschlafen.

3. Platz: Dentalhygiene

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Horror? Nein: Chrrrrrrr, tschipüüüüüh.

Was, du gehst nicht gerne in die Zahnpraxis? Das ist ein Fehler, denn: Besonders Termine für Dentalhygiene, Zahnkontrolle oder Wurzelbehandlung eignen sich, um zu einer extra Portion Schlaf zu gelangen. Die Zahnärztin erzählt auch die perfekte Gutenachtgeschichte: «Drei sechs x okklusal mesial …» Schnarch. Augen zu, Mund auf und Ruhe geniessen. Hinweis: Mit einer Betäubung gelingt der Schlaf natürlich noch besser, deshalb Hundeaugen aufsetzen und Anästhesie verlangen.

2. Platz: Predigten

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Wenn man sich die Welt so ansieht, hat Gott wohl nicht nur am siebten Tag geschlafen.

Je grauer die Haare, desto eher sitzt man auf einer Kirchenbank. Der Grund dafür liegt in der Lebenserfahrung: Ältere Menschen haben die Notwendigkeit erkannt, jede Gelegenheit für eine Ruhepause zu nutzen und missbrauchen ohne moralische Bedenken die Kirche dazu. Predigten eignen sich besonders für Nickerchen, weil sogar Priester während ihrer Redezeit nur knapp beide Augen offenhalten können.

1. Platz: Schweigeminuten

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Schweigeminute, Schweigestunde, Schweigetag? Je trauriger und länger, desto besser!

Schweigeminuten sind die perfekte Tarnung für Power-Nap-Fans und Sekundenschläfer*innen. Es gibt immer einen Grund, um eine Schweigeminute einzuberufen, wenn irgendwo auf der Welt mal wieder ein Krieg ausbricht oder ein Promi stirbt. Kündige sie überall und zu jeder Zeit an, falte die Hände ineinander und unternimm einen Kurztrip ins Land deiner Träume. Das Beste daran: Dein Umfeld wird deine universale Empathie bewundern und dich für einen Heiligen halten, der Jesus in nichts nachsteht.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner VeloparkplätzeDie fünf besten OstereierversteckeDie fünf traurigsten Bahnhöfe der ZentralschweizDie fünf schlimmsten BalkoneinrichtungenDie fünf eingängigsten EselsbrückenDie fünf besten LZ-Listicles, die ganz sicher nicht «klickbasiert» sindFünf Luzerner Buslinien mit falschen NamenDie fünf nervigsten AngewohnheitenDie fünf wichtigsten Dinge, die ein nasser Frühling lehrtDie fünf meistgehassten Bahnen im Minigolf LidoDie fünf badenswertesten Brunnen LuzernsDie fünf dringendsten Initiativen der SchweizDie fünf kühlsten Zufluchtsorte in LuzernDie fünf unnötigsten GepäckstückeDie fünf besten Luzerner StrassenfesteDie fünf besten Feriendomizile in der Luzerner AggloDie fünf besten öffentlichen Uhren in LuzernDie fünf unnötigsten Mitbringsel aus dem UrlaubDie fünf interessantesten Ampelknöpfe in LuzernDie fünf unangenehmsten GeräuscheDie fünf besten TageszeitenDie fünf besten Gesprächsthemen für den CoiffeurbesuchDie fünf blödesten BuchstabenDie fünf stärksten Meinungen des fleissigsten KommentarschreibersDie fünf unnötigsten KommunikationsmittelDie fünf nervigsten AlltagsfloskelnDie fünf lästigsten Angewohnheiten deiner MitarbeitendenFünf Dinge, die es erstaunlicherweise nicht schon immer gabDie fünf seltensten SternzeichenFünf falsch genutzte Luzerner Gebäude