andy-lee-FuDKEwFLsQU-unsplash
Musik ist sehr schön, wenn sie sich von diesen fünf Genres fernhält. (Fotos: Unsplash)

Musikhören kann jed*er. Musikmachen ist Menschen vorbehalten, die nicht folgende fünf Genres bedienen:

5. Platz: Klassik

samuel-sianipar-4TNd3hsW3PM-unsplash
Im Angesicht der Langeweile: Ein klassisches Konzert.

Eine klassische Pizza erkennt man daran, dass sie mit wenig Zutaten auskommt und trotzdem nicht langweilig wird. Klassische Musik erkennt man am Gegenteil: Fünfhundert Geigen, dreissig Trompeten, zweiundsechzig Pauken und zwei Triangel spielen gemeinsam fünfhundert Tonfolgen, die schon nach einer Minute langweilig sind. Mozart klingt teilweise spassig.. Aber auch seine Kompositionen klingen wie Schlaflieder im Vergleich zu den Ableton-Beats, die ein Fünfzehnjähriger an einem verregneten Sonntagnachmittag bastelt.

4. Platz: Rock’n’Roll

hector-bermudez-iIWDt0fXa84-unsplash
Eine musikalische Sünde: Gitarrensoli.

Immer wenn irgendwo auf der Welt eine Rockgitarre zerschlagen wird, kommen wir dem Seelen- und Weltfrieden etwas näher. Wer es heute immer noch cool findet, seine Attitüden auf Catering-Ridern, in Backstages und Bed-and-Breakfast-Zimmern auszuleben und auf der Bühne kundzutun, wie viel man trinkt und wie kaputt man ist, sollte aus der toxischen Selbstmitleidsspirale ausbrechen und sein Leben auf die Reihe kriegen.

3. Platz: Indie / Alternative

andy-lee-FuDKEwFLsQU-unsplash
Erzähl mir mehr davon, wie dir dein Iced Latte auf den Boden gefallen ist.

Sobald Kunststudierende merken, dass sie mit ihrer Kunst keinen Lebensunterhalt finanzieren können, versuchen sie sich in Musik. Weil ihr an der Kunstschule erworbenes Talent des Abzeichnens und Nachmachens auch auf ihre musikalischen Betätigungen abfärbt, hören sich durch vergessene Hits, machen diese nach, kriegen es aber nicht 1:1 auf die Reihe und nennen das Resultat dann Indie / Alternative.

2. Platz: Jazz

chris-bair-A10y2Eq7OHY-unsplash
Mal bisschen reinblasen. Was für ein Ton rauskommt, ist völlig egal.

Jazz gibt es eigentlich gar nicht. Dieses Genre wurde von und für Menschen erfunden, die den höchsten Grad einer renommierten Musikschule abgeschlossen haben, ihr Instrument aber immer noch nicht richtig spielen können. Falsche Töne, tanzbeinfeindliche Rhythmen und Akkorde, die auch ein Schimpanse zufällig gedrückt haben könnte, ziehen sich konsequent durch die Jazzgeschichte. Und während das Anything-Goes-Geklimper vorgetragen wird, bestellt das hornbrillentragende Jazz-Publikum überteuerte Negroni im  5/4-Takt.

1. Platz: A-Capella

x-default
Nein, danke: A-Cappella-Musik.

A-Capella ist kein Musikgenre, sondern hochkonzentriertes Gift für die Geschmacksnerven. Hey, kommt zusammen, wir machen ein bisschen Musik … ohne Musik. Wow. Von A-Capella-Musizierenden sollte man stets so viel Abstand halten wie ihre Stimme reicht. Man erkennt sie an ihrem PH-Abschluss, ihrem Meisterzertifikat in Querflöte oder ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Quartierchor.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner VeloparkplätzeDie fünf besten OstereierversteckeDie fünf traurigsten Bahnhöfe der ZentralschweizDie fünf schlimmsten BalkoneinrichtungenDie fünf eingängigsten EselsbrückenDie fünf besten LZ-Listicles, die ganz sicher nicht «klickbasiert» sindFünf Luzerner Buslinien mit falschen NamenDie fünf nervigsten AngewohnheitenDie fünf wichtigsten Dinge, die ein nasser Frühling lehrtDie fünf meistgehassten Bahnen im Minigolf LidoDie fünf badenswertesten Brunnen LuzernsDie fünf dringendsten Initiativen der SchweizDie fünf kühlsten Zufluchtsorte in LuzernDie fünf unnötigsten GepäckstückeDie fünf besten Luzerner StrassenfesteDie fünf besten Feriendomizile in der Luzerner AggloDie fünf besten öffentlichen Uhren in LuzernDie fünf unnötigsten Mitbringsel aus dem UrlaubDie fünf interessantesten Ampelknöpfe in LuzernDie fünf unangenehmsten GeräuscheDie fünf besten TageszeitenDie fünf besten Gesprächsthemen für den CoiffeurbesuchDie fünf blödesten BuchstabenDie fünf stärksten Meinungen des fleissigsten KommentarschreibersDie fünf unnötigsten KommunikationsmittelDie fünf nervigsten AlltagsfloskelnDie fünf lästigsten Angewohnheiten deiner MitarbeitendenFünf Dinge, die es erstaunlicherweise nicht schon immer gabDie fünf seltensten SternzeichenFünf falsch genutzte Luzerner GebäudeDie fünf besten Gelegenheiten für ein NickerchenFünf Überlebenstipps für WölfeDie fünf unangenehmsten AlltagssituationenDie fünf besten PastaformenDie fünf wahrsten Wahrheiten der ZentralschweizDie fünf kultigsten Artikel auf jedem Weihnachtsmarkt