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Nicht nur für Leute mit schwacher Blase: Toiletten.

Menschen mit schwachen Blasen haben es schwer. Einerseits werden sie schnell zum sozialen Gespött oder gar von Unternehmungen ausgeschlossen, weil man mit ihnen für alles länger braucht. Andererseits haben sie auch eine tiefere Lebenserwartung, denn eine Pinkelpause in der freien Natur kann einem Bären oder Löwen die perfekte Gelegenheit zum Angriff bieten.

Gerade deshalb sollte sich diese Gattung Mensch besser in städtischen Gebieten aufhalten. An welchen Orten in der Stadt Luzern sich der Toilettenbesuch besonders lohnt, lesen Sie hier.

Platz 5: Restaurant Mill’feuille

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Irgendwie lustig, aber auch verwirrend: die Mill’feuille-Toilette.

Ein kleines Schildchen, das zum Nachdenken anregt. Beim ersten Lesen zaubert es einem ein Lächeln aufs Gesicht, vielleicht begleitet von einer kleinen Träne der Rührung. Bei regelmässigeren Besuchen kommen Unsicherheiten auf. Was, wenn es schon immer mein Traum war, einen Goldfisch ins Mill’feuille-WC zu spülen? Welche Anweisung hat dann Priorität? Und warum heisst es in der deutschen Version «Rechnungen» und in der englischen «phone bills»? Dürfte also die Rechnung des Restaurants runtergespült werden, vorausgesetzt, man hat mit der Bedienung Englisch gesprochen? So oder so, die Toilette ist interessant, der Besuch empfiehlt sich aber nur im psychisch stabilen Zustand.

Platz 4: Raviolibar

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Regt zum Geschichtenschreiben an: Toiletteneinrichtung der Raviolibar.

Hier gibt es zwar trotz des Namens keine Ravioli, dafür empfängt einen das abgebildete Trio beim Gang aufs WC. Zudem erfüllt die Toiletteneinrichtung den feuchten Traum von Deutschlehrpersonen, denn was eignet sich besser für den Auftrag: «Schreibe eine lustige/spannende/schöne Geschichte zu diesem Bild» als das Ensemble aus Holzfigur, Heiligenbild und Notausgang?

Platz 3: Hotel Restaurant Anker

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Hier kann den Toilettenvorgänger*innen in die Augen geschaut werden: Weg zum WC im «Anker».

Es gibt viele Gesprächsthemen, die weniger interessant sind als die Toilettenszenerie des «Ankers». Sollten Sie sich also gerade in einer Unterhaltung über den Thermomix oder das 245. Video zu Roger Federers Rücktritt befinden, suchen Sie am besten das stille Örtchen dieser Lokalität auf. Vorbeischlendernd an einer Wand mit unzähligen Passfotos können Sie sich die abgebildeten Menschen beim Urinieren vorstellen oder sich Gedanken zu deren Stuhlgang machen. Wenige Augenblicke später dürfen Sie sich entweder selbst im Fotoautomat verewigen oder weiterwandeln in die heilige Toilettenhalle. Dort erwartet Sie eine Mischung aus Heiligenbildern, Märchenbrunnen und dem Berner Rosengarten. Wer das verpasst, ist selber schuld.

Platz 2: Restaurant Bahnhöfli

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Das Frauen-WC des «Bahnhöflis» könnte auch als Ausnüchterungszelle benutzt werden.

Sollten Sie sich trotz der täglichen Höchstdosis Temesta immer noch nicht beruhigt fühlen, begeben Sie sich am besten in die Toilette des bahnhofnahen Lokals. Pink soll nämlich Geborgenheit vermitteln und gegen Angstzustände helfen. Bekifft bleiben Sie der Toilette aber lieber fern. Die Vorstellung, Sie könnten im Inneren eines Leuchtstifts gefangen sein, könnte zu einem paranoiden Horrortrip führen.

Platz 1: Netzwerk Neubad

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Voll mit interessanten Menschen: Neubad-Toilette.

Es gibt mehrere Toiletten in dem Hause, aber nehmen Sie nach Möglichkeit immer diejenige mit der Wandmalerei. Bei jedem Besuch lässt sich eine neue Figur finden, die genauer beobachtet werden kann. Zudem ist es auf seltsame Weise optisch befriedigend, dass die weissen Unterhosen und Badeanzüge einiger Menschen nahtlos ins Weiss des Hintergrunds übergehen.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner Määs