
Lieder, die in der eigenen Muttersprache geschrieben werden, verfügen über eine spezielle Intimität. Antonia Gasser und Daniel Korber geben mit ihrem Dialektfestival Künstler*innen aus Luzern und Umgebung eine Bühne für ihre schweizerdeutschen Lieder. Aber auch Künstler*innen mit anderen Muttersprachen sind willkommen, ihre Werke zu präsentieren. Zudem bieten Antonia und Daniel einen Workshop für Kinder und Kindgebliebene an, in dem sie ein erstes eigenes Lied kreieren und nach Wunsch aufführen können.
Antonia Gasser ist als Sängerin, Musikpädagogin und Musikerin in verschiedenen lang- und kurzfristigen Projekten tätig. Dazu gehört etwa die Debüt-EP «tones unspoken - zuhören», welche in Form einer Ausstellung zugänglich war, das Projekt ELIA mit Tobi Gmür und Dani Wallimann oder das A-cappella-Gesangstrio «stimmmig». Ihren Master of Arts in Music hat sie im Sommer 2022 abgeschlossen und beschäftigt sich im Moment mit den Aufnahmen zu ihrem ersten Soloalbum «Schattebruch».
Daniel Korber ist bei Kultz kein Unbekannter. Zusammen mit Dominik Wolfinger hat er sich für «Kultz ermittelt» in mysteriöse Gefilde wie das Muotathal oder das Internet begeben. Der studierte Theatermacher setzt als Musiker, Performer und Vermittlungskünstler diverse Projekte um. Nebst dem Dialektfestival widmet er sich aktuell zusammen mit Fanny Zihlmann dem Aufbau eines inklusiven Ensembles für Bewegungstheater - dem «STURZBALLETT».
Am Festival in der Hafenbar an der Baselstrasse spielen zudem noch Acts wie Haubi Songs, Tobi Gmür oder Müllmaa. Das Festival findet vom 9. bis 11. September, jeweils ab 19 Uhr, statt. Am SO findet eine offene Bühne ab 18 Uhr statt (Anmeldung: dialektfestival@gmail.com). Am SA gibt es zudem einen Lieder-Schreib-Workshop von 14 bis 17 Uhr.
Die Tickets können jeweils direkt vor Ort gekauft werden.
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