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Verhindern entspanntes Leben: Kommunikationsmittel. (Fotos: Unsplash)

Gerne wird heute behauptet, dass mehr Kommunikation ultrawichtig und das A und O jeder funktionierenden zwischenmenschlichen Beziehung sei. Das mag sein. Gerne vergessen geht dabei aber, dass der gewählte Kommunikationskanal massgeblich dazu beiträgt, ob die Botschaft richtig ankommt oder nicht. Bitte verzichten wir ab jetzt auf die folgenden fünf.

Platz 5: Zettel

Zettel
Passiv-aggresiver als SMS und ganz schön old school: Zettel.

Der Zettel ist eine gewaltvolle und primitive Art der Kommunikation. Statt die Geduld und Zeit aufzubringen, seinen Mitmenschen die Botschaft persönlich zu überbringen, klebt man ihnen einen Zettel hin. Auf den Zettel ist keine Antwort möglich, er ist nicht weiterleitbar und kann auch nicht mit einer Abwesenheitsmeldung beantwortet werden. In den meisten Fällen weiss man nicht einmal, wer den Zettel geschrieben hat. Und aus bloss einem Grund ist der Zettel auf dem hintersten Platz: Weil es offensichtlich Spass macht, Menschen mit dem guten, alten Zettel zu nerven.

Platz 4: WhatsApp-Anrufe

Whatsapp
Not cool: Anrufe auf WhatsApp.

Nein, dein Telefon hat keinen Virus und es wurde auch nicht von Ausserirdischen gehackt: Jemand ruft dich über WhatsApp an. Wer via WhatsApp anruft, hat es nicht verdient, mit einem Abnehmen belohnt zu werden. Solchen Menschen muss ein Zettel an die Wohnungstüre geklebt werden, auf dem steht: «Ich möchte nicht mehr mit dir befreundet sein.» Ohne Unterschrift, damit diese Menschen in dieselbe existenzielle Krise gestürzt werden, die ein Anruf via WhatsApp bei den Empfangenden nach sich zieht.

Platz 3: Geschenke

Geschenk
Schränkt den eigenen Lebensraum ein: Geschenk.

Als Lebewesen hat man ab einem gewissen Alter sein Inventar an Sachen. Man hat in der Wohnung ein paar Sachen, im Keller oder Estrich sind die Sachen, die man nicht mehr braucht und vielleicht liegen noch ein paar Sachen in der Welt verstreut. Aber das ist gut so, weil man sich um diese Sachen nicht mehr kümmern muss. Die Planung mit seinen Sachen ginge perfekt auf, wären da nicht die fiesen Mitmenschen, die einem ungefragt Sachen bringen, für die man weder Verwendung noch Platz hat.

Platz 2: E-Mails

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Schlimmer als Post von der Steuerbehörde im Briefkasten: E-Mail.

Beim E-Mail liegt die Unnötigkeit nicht so sehr bei der Kommunikationsform an sich, sondern der Handhabung. Da 99% der Menschen E-Mails falsch benutzen, sind auch 99% der Mails eine ökologische und ökonomische Verschwendung. Beim Grossteil der verschickten Mails ist der Informationsgehalt weniger gehaltvoll als die Grussfloskel und wäre mit einem kurzen Anruf oder einer Textnachricht erledigt. Das E-Mail ist das zeitgenössische Pendant des handgeschriebenen Briefs und sollte bloss für besonders delikate Angelegenheiten verwendet werden: Schlussmachen, Liebesoffenbarungen oder Friedensverhandlungen.

Platz 1: Die Intervention

Intervention
Alle ergötzen sich an deinem gescheiterten Leben: Intervention.

Im grossen und gütigen Gewand kommt die Intervention daher, dabei geht es kaum despektierlicher und menschenverachtender. Freunde und Familie trommeln sich nämlich immer erst dann zusammen, wenn es schon zu spät und die interventionsbedürftige Auffälligkeit unangenehm weit fortgeschritten ist. Paradoxerweise drückt die Intervention also den faulen und empathielosen Charakter deines Umfelds aus: Man hat es versäumt, rechtzeitig mittels weniger unnötigen Kommunikationsmittel wie Zetteln oder WhatsApp-Anrufen den Status Quo abzuwenden.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner VeloparkplätzeDie fünf besten OstereierversteckeDie fünf traurigsten Bahnhöfe der ZentralschweizDie fünf schlimmsten BalkoneinrichtungenDie fünf eingängigsten EselsbrückenDie fünf besten LZ-Listicles, die ganz sicher nicht «klickbasiert» sindFünf Luzerner Buslinien mit falschen NamenDie fünf nervigsten AngewohnheitenDie fünf wichtigsten Dinge, die ein nasser Frühling lehrtDie fünf meistgehassten Bahnen im Minigolf LidoDie fünf badenswertesten Brunnen LuzernsDie fünf dringendsten Initiativen der SchweizDie fünf kühlsten Zufluchtsorte in LuzernDie fünf unnötigsten GepäckstückeDie fünf besten Luzerner StrassenfesteDie fünf besten Feriendomizile in der Luzerner AggloDie fünf besten öffentlichen Uhren in LuzernDie fünf unnötigsten Mitbringsel aus dem UrlaubDie fünf interessantesten Ampelknöpfe in LuzernDie fünf unangenehmsten GeräuscheDie fünf besten TageszeitenDie fünf besten Gesprächsthemen für den CoiffeurbesuchDie fünf blödesten BuchstabenDie fünf stärksten Meinungen des fleissigsten Kommentarschreibers