Good Times
Das schlimmste aller Statussymbole: Arbeitsplatz. (Fotos: Unsplash)

Eigentlich bist du gegen Lohnarbeit, brauchst aber Geld, um deinen ausschweifenden Lebensstil zu finanzieren. Als wäre es nicht schon genug anstrengend, täglich mehrere Stunden im Büro zu verbringen und dabei so wenig wie möglich zu leisten, bist du dauernd auch noch von anderen Menschen umgeben. Im Office-Slang nennt man sie Arbeitskolleg:innen und das sind ihre schlimmsten Angewohnheiten.

5. Platz: Zähneputzen im Büro

Zähne
Sollte Privatsache bleiben: Zähneputzen.

Eigentlich wolltest du dich nur in deiner bevorzugten WC-Kabine einschliessen, um eine halbe Stunde mit totem Blick durch Instagram zu scrollen. Doch am Waschbecken versperrt dir eine Person mit Schaum vor dem Mund den Weg. Du vermutest, dass sich die Tollwut wieder einmal im Büro ausgebreitet hat und beschliesst, die befallene Arbeitskollegin vor dem Büroeingang mit Hilfe eines grossen Steins von ihrem Leiden zu befreien. Im letzten Moment merkst du aber, dass sie sich hier nur die Zähne putzt. Will man sich tatsächlich mit Leuten verbal austauschen, deren Mundhygiene im selben Raum stattfindet, in dem das ganze Büro seine Notdurft verrichtet?

4. Platz: Einladung ins Privatleben

Invite
Schlimmer als Kündigung: Einladung zu Anlass mit sozialen Kontakten.

Arbeit ist wie eine Geiselnahme: Du wirst an einem Ort festgehalten, an dem du eigentlich gar nicht sein willst. Manchen Leuten setzt das dermassen zu, dass sie zwanghaft versuchen, Freundschaften zu schliessen. Nur mit höchst asozialem Verhalten kannst du dich davor schützen. Sendest du aber in einem schwachen Moment zwischenmenschliche Wärme aus, kriegst du sofort eine Einladung zu einer Hochzeit, die penetrant «Fest der Liebe» genannt wird und auf einem alternativen Bauernhof in S-Bahn-Nähe stattfindet. Alle Anwesenden tragen weisse Leinenkleider aus einer Bio-Schneiderei, wo der Stoff pro Meter mehr kostet als eine mehrtägige Ayahuasca-Zeremonie in den Wäldern Kolumbiens. Du meinst, in einer Sekte gelandet zu sein, aber es ist nur die Eheschliessung von Röbi aus der Buchhaltung und Chregle vom HR.

3. Platz: Finken

Finken
Die Jack-Wolfskin-Jacke für die Füsse: Finken im Büro.

Menschen, die im Büro Finken tragen, meinen wohl, sie seien etwas Besseres. Anstatt mit 40 das erste Burnout einzufahren und sich mit Mitte 50 per Herzinfarkt frühzeitig aus dem Arbeitsleben zu verabschieden, versuchen sie, sich im Büro möglichst bequem einzunisten. Nach Feierabend bleiben ihre Finken unter ihrem Tisch zurück und mischen der muffigen Büroluft eine fiese Note Fussschweiss bei, der sich über mehrere Quartale in ihnen angesammelt hat.

2. Platz: Pünktlichkeit

Pünktlich
Verraten dich jeden Morgen: Pünktliche Mitarbeitende.

Wenn du pro Jahr 50 Mal 5 Minuten zu spät zur Arbeit kommst, hast du dir 250 Minuten Freizeit erschlichen, in denen du beispielsweise 5.95 Folgen «Gilmore Girls» schauen kannst. Doch pünktliche Menschen gönnen dir diese kleinen Erfolge der Arbeitnehmenden nicht. Sie sitzen jeden Morgen rechtzeitig am Arbeitsplatz und lassen dich schlecht aussehen, wenn du zu spät eintriffst. Pünktliche Menschen sind der verlängerte Arm der Teppichetage, das Messer im Rücken des Proletariats, die Totengräber aller Utopien.

1. Platz: Gute Laune

Good Times
Just don't.

Strahlende Augen, lächelnde Lippen und eine von Grund auf positive Lebenseinstellung: Wenn du diese Symptome bei deinen Mitarbeitenden beobachtest, leiden sie wahrscheinlich an guter Laune. Unangenehme Begleiterscheinungen: Sie wollen dir mit penetranter Vehemenz von ihrem Wochenende erzählen, sind versessen darauf, mit dir Mittag zu essen und stehen plötzlich an deinem Tisch, um dir verschwommene Handybilder von den letzten Ferien auf Fuerteventura zu zeigen. Kurz: Sie vergiften das Betriebsklima, das sich darauf beschränkt, alles um sich herum leidenschaftlich zu hassen.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner VeloparkplätzeDie fünf besten OstereierversteckeDie fünf traurigsten Bahnhöfe der ZentralschweizDie fünf schlimmsten BalkoneinrichtungenDie fünf eingängigsten EselsbrückenDie fünf besten LZ-Listicles, die ganz sicher nicht «klickbasiert» sindFünf Luzerner Buslinien mit falschen NamenDie fünf nervigsten AngewohnheitenDie fünf wichtigsten Dinge, die ein nasser Frühling lehrtDie fünf meistgehassten Bahnen im Minigolf LidoDie fünf badenswertesten Brunnen LuzernsDie fünf dringendsten Initiativen der SchweizDie fünf kühlsten Zufluchtsorte in LuzernDie fünf unnötigsten GepäckstückeDie fünf besten Luzerner StrassenfesteDie fünf besten Feriendomizile in der Luzerner AggloDie fünf besten öffentlichen Uhren in LuzernDie fünf unnötigsten Mitbringsel aus dem UrlaubDie fünf interessantesten Ampelknöpfe in LuzernDie fünf unangenehmsten GeräuscheDie fünf besten TageszeitenDie fünf besten Gesprächsthemen für den CoiffeurbesuchDie fünf blödesten BuchstabenDie fünf stärksten Meinungen des fleissigsten KommentarschreibersDie fünf unnötigsten KommunikationsmittelDie fünf nervigsten Alltagsfloskeln