
Heinrich Weingartner: LA LOM – Café Tropical Da ich wegen meinem ADHS naturgemäss über zu wenig Dopamin verfüge und mich mittels Musik ein bisschen therapieren kann, bin ich auf diesem Gebiet ein Experte. Die Songs von LA LOM haben alles, was Dopamin-Musik braucht: Sie sind einfach gestrickt, klingen nach Ferien und man kann sie in Endlosschlaufe hören. Rosa Zimmermann: Janelle Monaé (feat. Seun Kuti & Egypt 80) – Float Im Moment stützen zwei Alben meine Spätsommer-Gefühle: «Volcano» von Jungle und «The Age of Pleasure» von Janelle Monaé. Auch visuell überzeugen beide Artists auf voller Linie. Ich bemitleide alle, die beim Schauen still auf dem Stuhl sitzen bleiben. Denn wenn mensch tanzt, kommt die gute Laune von selbst. Alice Reinhard: Crème Solaire – Autobahn Ich besitze einen Führerschein, aber mag Autofahren nicht besonders. Die Vorstellung, mit 140 km/h über die Strassen zu fliegen, lässt meinen Puls nicht unbedingt freudig in die Höhe schnellen. Eine Ausnahme mache ich allerdings für Crème Dolaire. Mit dem Duo über die Autobahn brettern – Dopamin pur. Corinne Huwyler: Blondie – One Way or Another Inhaltlich passt es natürlich nicht, es geht nämlich um Stalking. Aber die Melodie, das Tempo und das «get ya, get ya, get ya» lässt das Dopamin im Hirn und den Menschen in der Wohnung tanzen.
