Nest
Könnte man auch einfach im Laden kaufen: Versteckte Ostereier. (Fotos: Unsplash)

Da Ostereier und Osterneste meistens gefunden werden, machen Erziehungsberechtigte ihre Sache denkbar schlecht. Die Neugierde und Findungslust von Heranwachsenden muss früh und bestimmt mit der Orientierungslosigkeit des wirklichen Lebens enttäuscht werden. Damit garantiert nie wieder ein selbstsicheres Kindslachen ertragen werden muss, folgen hier die fünf besten Ostereier-Verstecke:

5. Platz: Friedhof

Friedhof
Ein Versteck für die Ewigkeit: Friedhof.

Es gibt gleich zwei Gründe, die für Grabstätten als Verstecke von Osterutensilien sprechen: 1. Hier wurden bereits mehrere Löcher gegraben, was das Verstecken erleichtert. 2. Mit ihren kleinen, schwachen Fingern und Plastikschaufeln knicken Kinder höchstens ein paar Grashalme um und geben nach einigen Minuten auf. Nachteil: Man muss sich einen neuen Lagerort für die länglichen Holzkisten überlegen, die beim Verstecken im Weg sind. 

4. Hasenkäfig

Hasen
Kriegen auch an Ostern nicht viel gebacken: Hasen.

Der Hase ist das langweiligste Lebewesen unseres Planeten. Sein zielloses Herumgehoppel, sein ödes Gemüt und seine gefrässige Unkraut-Sucht machen ihn zum perfekten Negativbeispiel für die eigene Lebensplanung. Es kann deshalb als besonders zynischer Witz der Folklore angesehen werden, dass der Hase im Stande sein soll, Osternester zu verstecken. Sogar Kinder würden es als Missachtung von internationalem Recht ansehen, wenn Hasen etwas Anderes als Stroh anvertraut würde. Daher eignet sich der Hasenkäfig als gutes Versteck für Ostersachen jeglicher Art.

3. Platz: Wald

Baum
Wie eine Kita der Angst: Wald bei Nacht.

Diese Methode ist multimedial und mit aussergewöhnlichen Outdoor-Aktivitäten verbunden. Nachdem die Ostereier sorgfältig und möglichst dezent im Wald platziert wurden, schaut man mit dem Nachwuchs als Vorbereitung «The Blair Witch Project». Mit Taschenlampe und Schiss in der Hose bewaffnet werden die Kleinen um 22 Uhr in den nächstgelegenen Wald und auf eifrige Suche geschickt. Mit etwas Glück verlaufen sie sich dort und man lebt ruhig und glücklich weiter. Pro-Tipp für Faule: Das Verstecken der Eier weglassen.

2. Platz: Meer

Nordsee
Die KVA der Natur: Meer.

Jedes Jahr gelangen rund 15 Millionen Tonnen Müll ins Meer. Dies geschieht über Umwege wie Verkehr, das Abwasser oder Witterungen. In diesen Kreislauf sollte man proaktiv eingreifen und ihn effizienter gestalten. Dafür wird ein Mobility-Transportauto gemietet und rückwärts in einen beliebigen Einkaufsladen gecrasht. Dort lädt man den Osterstand mitsamt Schokolade, Hasen und Eiern ein. Mit dieser Ladung fährt man an die Nordsee und befördert das Ladegut ins Meer. Da Kinder Autos nicht bedienen können und auch sonst keine Ahnung haben, wie die Nordsee erreicht wird, kann man sich gleich selber dort verstecken und Ferien machen.

1. Platz: Schulzimmer

Schule (1)
Hier wird auf die grosse Pause gewartet: Schulzimmer.

Bildungsinstitutionen sind trostlose Orte. Hier wird mit erbarmungsloser Regelmässigkeit und katholischer Strenge Beschäftigungstherapie für Kleinste betrieben, damit sich die Eltern zuhause in Ruhe streiten können. Weil sich Kinder über die Oster-Feiertage in mindestens zwei Kilometern Sicherheitsabstand von Schulhäusern aufhalten, eignet sich das Schulzimmer als das perfekte und mit Abstand beste Osterversteck.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner Veloparkplätze