wahrheit

Wir wissen es alle: Steht «Wahrheit» im Titel eines Artikels, eines Youtube-Films oder einer weitergeleiteten Whatsapp-Nachricht, dann ist der Inhalt ganz sicher korrekt. Gutes Dazulernen also bei diesen fünf wahrsten Wahrheiten aus der Zentralschweiz.

Platz 5: Das Rad ist eine Schwyzer Erfindung

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«Wer hat’s erfunden?» − «Die Schwyzerinnen!»

Das Rad soll schon tausende Jahre alt und an mehreren Orten auf der Welt gleichzeitig erfunden worden sein? Eher nicht! Viel plausibler scheint, dass eine Gruppe trinkfreudiger Schwyzer Mägde aus dem 15. Jahrhundert auf die Idee gekommen ist. In ihrer Stammbeiz «zum Hangende Fritz» bestellten sie stets «ä Rundi», bis eine der Mägde meinte, was denn damit überhaupt gemeint sei, «ä Rundi», und zudem sei sie es leid, immer die «Garettä» über den Boden zu schleifen, sie mache da jetzt einmal Vierecke dran, aber die Ecken nähme sie dann gleich wieder weg, die würden nur stören. Und dieses Viereck ohne Ecken – das nannte sie dann eben «Rad».

Platz 4: Mick Jagger hatte eine Lied-Idee in Kerns

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War seit Mitte der 60er-Jahre nie mehr in Kerns: Mick Jagger.

Mitte der 60er-Jahre verbrachte der Sänger der Rolling Stones seine Ferien im Kanton Obwalden. In einer Gastwirtschaft in Kerns wollte er zum ersten Mal Raclette essen, hatte aber keine Lust auf Käse. Nach einer lautstarken Auseinandersetzung mit dem Wirt meinte dieser irgendwann «Dui channsch nid immer das ubercho wo d wettsch, aber ich gibder etz das, wo d bruichsch!» und haute ihm mit der Bratpfanne eins über den Kopf. Jagger konnte sich später glücklicherweise an nichts mehr ausser an diesen einen Satz erinnern und verarbeitete ihn im Lied «You can’t always get what you want».

Platz 3: Wilhelm Tell war ein Echsenmensch

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Wilhelm Tell: War er wirklich ein so guter Schütze oder steckt mehr dahinter?

Verehrt wird er als Freiheitsheld, doch die neuesten historischen Forschungen zeichnen ein anderes Bild. Angeblich wurden in einem Loch 20 Meter südwestlich des Telldenkmals in Altdorf Dokumente eines gewissen Hieronymus Kempf gefunden. Der Arzt aus dem 13. Jahrhundert stellt darin die Theorie auf, dass Tell den Apfel vom Kopf seines Sohnes nur deshalb getroffen hat, weil «seyne ouga gelblych-brün geschynet» und er «dyse ouga seytlich und nyt von obena nach untenan geschliesset hat». Beides Hinweise darauf, dass ein «Mensch» in Wahrheit ein Reptiloid ist! War also am Ende gar nicht Gessler der Böse?

Platz 2: Der «Härzlisee» möchte nicht so heissen

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Eher Niere als Herz: Der «Härzlisee» oberhalb Engelbergs.

Es ist schon nicht so nett: Die Menschen nennen den im Brunnigebiet angelegten See «Härzlisee», weil er die Form eines Herzens haben soll. Und dann machen sie einen Pfad drumherum, auf dem sie mit ihren schweissigen Wanderfüssen herumtrampeln. Behandelt man so ein Herz? Nein! Weil der See sowieso mehr aussieht wie ein anderes menschliches Organ, soll er ab jetzt «Nierensee» heissen. Und weil die meisten Menschen zwei Nieren haben, hofft der See darauf, dass bald ein zweiter «Nierensee» angelegt wird. Denn: Lieber eine zweisame Niere als ein einsames Herz.

Platz 1: Braunvieh versteht kein Französisch

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La vache qui ne comprend rien: Schweizer Braunvieh.

Obwohl es die zweite Landessprache ist, rangiert Französisch in der Beliebtheitsskala bei Deutschschweizer Schüler:innen stets auf den unteren Rängen – besonders in der Zentralschweiz. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass in unserer Region vor allem Kühe der Rasse «Braunvieh» gehalten werden. Obwohl diese sprachlich sehr gewandt sind und beispielsweise Spanisch, Mongolisch oder Nidwaldner Dialekt verstehen, so haben sie bei Befehlen auf Französisch keine Chance. Laut der ETH-Forschungsstelle für Agronomie ist das ein spezifisches Braunvieh-Phänomen. Andere Rassen wie Angus oder Hereford wurden nämlich dabei beobachtet, wie sie sich mit «Bonjour Baguette» begrüssten.

Top 5Jeden Donnerstag stellen Menschen aus dem Kultz-Team ihre persönliche Top 5 zu selbst gewählten Kategorien vor. Welche Top 5 sollen wir als Nächstes zusammenstellen? Schick deine Ideen an redaktion@kultz.ch.Was bisher geschah:Die fünf fiesesten Tiere im Tierpark GoldauDie fünf schlimmsten WochentageDie fünf bequemsten Massnahmen gegen den KlimawandelDie fünf gefährlichsten ErfindungenDie fünf nervigsten Dinge in LuzernDie fünf geilsten Reality-Love-FormateDie fünf besten VBL-VerbindungenDie fünf dümmsten HobbysDie fünf unbeliebtesten HunderassenDie fünf unbekanntesten Zitate der WeltgeschichteDie fünf besten Luzerner GemeindewappenDie fünf untötbarsten ZimmerpflanzenDie fünf mühsamsten Fussgängerstreifen LuzernsDie fünf schlimmsten Dinge am SommerDie fünf coolsten MuseggtürmeDie fünf neuesten deutschen WörterDie fünf seltsamsten Hotelnamen der ZentralschweizDie fünf inspirierendsten To-dosDie fünf spektakulärsten Attraktionen am Bahnhof LuzernDie fünf besten Luzerner StadttiereDie fünf schönsten Abfallsäcke der SchweizDie fünf besten Dinge, die Sawiris den Urner*innen als Nächstes abkaufen könnteDie fünf besten Luzerner BankautomatenDie fünf besten Sommer-Beauty-Tipps für Sparsame und FauleDie fünf karrierefördernsten Tipps zur EinschulungDie fünf hässlichsten Gebäude LuzernsDie fünf nützlichsten Schwünge für den AlltagDie fünf besten Luzerner BäckereienDie fünf besten Luzerner Nostalgie-OrteDie fünf besten Tastatur-TastenDie fünf würdigsten Luzerner Thronfolger:innenDie fünf tollsten Dinge an der Luzerner MääsDie fünf interessantesten Toiletten in LuzernDie fünf dringendsten Verkehrsmassnahmen in LuzernDie fünf besten Diensthunde der Luzerner PolizeiDie fünf alternativsten LichtquellenDie fünf lächerlichsten FortbewegungsmittelDie fünf erholsamsten Luzerner PlätzeDie fünf nutzlosesten KörperteileDie fünf dümmsten Zentralschweizer SynonymeDie fünf schlimmsten Dinge an der WeihnachtszeitDie fünf unrealistischsten Neujahrs-VorsätzeDie fünf nützlichsten EmojisDie fünf besten WintersportartenDie fünf berühmtesten Dampfschiffe auf dem VierwaldstätterseeDie fünf schlechtesten Ausreden für VerspätungenDie fünf besten Dinge, die AI über Luzern weissDie fünf beliebtesten Methoden zur ArbeitszeiterfassungDie fünf nervigsten ElterntypenDie fünf praktischsten Last-Minute-VerkleidungenDie fünf meistüberschätzten MenschenDie fünf traurigsten Brunnen in LuzernDie fünf ekelhaftesten Massen im Zentralschweizer UntergrundDie fünf abscheulichsten PendlergerichteDie fünf schlechtesten InvestitionenDie fünf chaotischsten Luzerner VeloparkplätzeDie fünf besten OstereierversteckeDie fünf traurigsten Bahnhöfe der ZentralschweizDie fünf schlimmsten BalkoneinrichtungenDie fünf eingängigsten EselsbrückenDie fünf besten LZ-Listicles, die ganz sicher nicht «klickbasiert» sindFünf Luzerner Buslinien mit falschen NamenDie fünf nervigsten AngewohnheitenDie fünf wichtigsten Dinge, die ein nasser Frühling lehrtDie fünf meistgehassten Bahnen im Minigolf LidoDie fünf badenswertesten Brunnen LuzernsDie fünf dringendsten Initiativen der SchweizDie fünf kühlsten Zufluchtsorte in LuzernDie fünf unnötigsten GepäckstückeDie fünf besten Luzerner StrassenfesteDie fünf besten Feriendomizile in der Luzerner AggloDie fünf besten öffentlichen Uhren in LuzernDie fünf unnötigsten Mitbringsel aus dem UrlaubDie fünf interessantesten Ampelknöpfe in LuzernDie fünf unangenehmsten GeräuscheDie fünf besten TageszeitenDie fünf besten Gesprächsthemen für den CoiffeurbesuchDie fünf blödesten BuchstabenDie fünf stärksten Meinungen des fleissigsten KommentarschreibersDie fünf unnötigsten KommunikationsmittelDie fünf nervigsten AlltagsfloskelnDie fünf lästigsten Angewohnheiten deiner MitarbeitendenFünf Dinge, die es erstaunlicherweise nicht schon immer gabDie fünf seltensten SternzeichenFünf falsch genutzte Luzerner GebäudeDie fünf besten Gelegenheiten für ein NickerchenFünf Überlebenstipps für WölfeDie fünf unangenehmsten AlltagssituationenDie fünf besten Pastaformen